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Computer Forensik und elektronische Beweissicherung: Computer Forensics Services von Kroll OntrackJuristen müssen sich in vielen Fällen durch hunderte von Aktenordnern wühlen, denn jede einzelne Seite könnte wichtig sein bei der strategischen Vorbereitung auf einen Prozess oder einer Klage. Es geht darum für einen Fall wichtige Dokumente zu finden, Inhalte zu selektieren und zu markieren, um dann als Endergebnis einige wenige relevante Dokumente aus vielen hunderten Dokumenten zu erhalten. Dasselbe gilt natürlich für elektronische Unterlagen, die in der heutigen Zeit immer mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Kroll Ontrack entlastet Juristen und juristische Berater bei Recherche und Analyse
Vor allen Dingen bei komplexen, dokumentintensiven oder internationalen Rechts- und Finanzangelegenheiten sind die Experten von Kroll Ontrack in der Lage das benötigte beweiskräftige Material zu beschaffen, zu recherchieren und zu analysieren.
Die Juristen oder juristischen Berater müssen keine zeitaufwändigen administrativen Tätigkeiten erledigen, sondern können sich voll und ganz auf Ihre eigentlichen Aufgabe konzentrieren!

Electronic Discovery/Disclosure
Kroll Ontrack bietet die Möglichkeit sämtliche vorhandenen Dokumente, ob digital oder auf Papier, an einem zentralen Ort zur Verfügung zu stellen. Dazu werden alle Dokumente - die ursprünglichen Papierdokumente nach dem Scannen und die digital vorliegenden - in ein einheitliches Dateiformat umgewandelt und in eine Datenbank abgelegt. Die Echtheit der Dokumente wird dabei natürlich beibehalten. Auf diese Datenbank kann nun z.B. der Anwalt oder der juristische Berater online zugreifen und sie mit einer speziellen Software - dem Kroll Ontrack Electronic Data Viewer - selbst analysieren! So haben Sie einen rund um die Uhr Zugriff auf die Datenbank über eine gesicherte Internet-Verbindung.


Genau so sieht heute auch ein moderner Data Room aus. Anstelle mehrerer Kopien der relevanten Unternehmensdaten werden die Unternehmensdaten elektronisch zur Verfügung gestellt - ob in einem klassischen Data Room im Hause oder hosted von Kroll Ontrack, was den Aufwand zusätzlich minimiert.


Fallbeispiele

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Beispiele sehr stark anonymisieren müssen, um auch nicht den kleinsten Hinweis auf unsere Klienten zu erlauben.

Anwalt für Arbeitsrecht
- Ein Mitarbeiter veruntreut geistiges Eigentum seines Arbeitgebers. Anders als früher hat er die Entwicklungspläne neuer Produkte nicht auf dem Kopierer stundenlang kopieren müssen, sondern ganz einfach in Sekunden die Daten auf einen Memory Stick (USB-Speicher) kopiert und an einen Wettbewerber verkauft.
Die Computer Forensik kann nachweisen, wann welche Datei von wem, wie benutzt wurde!

- Ein unzufriedener Administrator, der sich bei einer Beförderung übergangen fühlt sabotiert die IT-Landschaft, indem er wichtige Dateien versteckt bzw. löscht. Auch hier konnten die gelöschten Daten wieder hergestellt werden und sämtliche Aktivitäten nachgewiesen werden.

M&A Anwälte
Ein Investor will in ein Unternehmen investieren, er hat seine Hausaufgabe durchaus gemacht indem er die ihm in einem Data Room zur Verfügung gestellten Unterlagen sorgfälltig geprüft hat. Allerdings hat er dabei etwas Wesentliches übersehen: verschiedene Dokumente, die eine weitaus niedrigere Zukunftsprognose über die sich in der Entwicklungphase befindlichen Produkte aufzeigen. Zusätzlich konnte dies durch zahlreiche, teilweise gelöschter Emails, Businesspläne und Meetingprotokolle untermauert werden.
Durch eine kurz vor der Vertragsunterzeichnung doch noch durchgeführte computerforensische Analyse der eingeforderten IT-Daten konnten Millionen eingespart werden.

Insolvenzverwalter
Ein Insolvenzverwalter übernimmt ein neues Mandat und sieht sich mit tausenden von Aktenordnern und hunderten von IT-Datensicherungsbändern der letzten 5 Jahre konfrontiert. Allein um all die Aktenordner zu untersuchen hätte er eine Heerschar von Anwaltsgehilfen benötigt, um die Relevanz der Dokumente zu bestimmen. Zudem waren die Datensicherungsbänder zwischenzeitlich nicht mehr lesbar, da es zwischenzeitlich eine Umstellung auf eine neue Backup-Software gab.
Schon bei den ersten Untersuchungen stellte man Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung fest - größere Geldbeträge waren nicht aufzufinden, so dass die Vermutung nahe lag, dass Vermögenswerte verschoben wurden. Eine visuelle Sichtung der Aktenordner wäre allerdings aufgrund der großen Menge nicht sinnvoll, nicht wirklich machbar.

In einem Labor konnten die unterschiedlichen Magnetbänder gelesen und die Daten zu einem Gesamtdatenvolumen zusammen gestellt werden. Mit modernsten Scannern wurden die Papierdokumente gescannt und danach zu den anderen elektronischen Daten addiert. Die entstandene fast unglaublich große Datenmenge (mehrere hundert Terra Byte) wurde um Duplikate reduziert und die relevanten Zeiträume eingegrenzt, so dass ein überschaubareres Datenvolumen entstand. Danach konnten, basierend auf bestimmete Verdachtsmomente hin, die Daten nach bestimmten Schlagworten analysiert werden. In Internet Log-Dateien des Vorstandes fanden sich Hinweise auf Immobilienmakler im Ausland. Diesen Erkenntnissen folgend, konnten, mit nun neuen Schlagwörtern und Suchkriterien, Dokumente gefunden werden, die eindeutig auf Kaufabsichten hinwiesen. Mit den juristischen Möglichkeiten des Insolvenzverwalters konnten daraufhin offizielle behördliche Ermittlungen zur Einsicht in Bankkonten und Grundbuchämter eingeleitet werden.


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